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Veranstaltungen

Die Naturforschende Gesellschaft NFG bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen zu naturwissenschaftlichen Themen an. In diesem Rahmen erhalten die Mitglieder, aber auch weitere Interessierte aus erster Hand aussergewöhnliche fachspezifische, wissenschaftliche Informationen und Erkenntnisse.


 
 
 
 
 
 
 
  • Holz: Innovativer Rohstoff der Zukunft?

    Holz: Innovativer Rohstoff der Zukunft?

    Dienstag, 24. Oktober 2017 Natur-Museum Luzern

    PODIUM

    Podium zu den Exkursionen Wald 1 und Wald 2 und zur Sonderausstellung «Wild auf Wald» im Natur-Museum

  • Herausforderung Klimawandel

    Herausforderung Klimawandel

    Dienstag, 21. November 2017 Natur-Museum Luzern

    PODIUM

    Wir diskutieren mit Vertreterinnen und Vertretern aus Behörden und Planung.

Themenverwandte Veranstaltungshinweise

Vollenweider Lectures 2017/18 zum Thema «Klimawandel»

Die vom Schweizer Volk am 21. Mai 2017 gutgeheissene «Energiestrategie 2050» ist ein erster, herausfordernder Schritt, um die am Klimagipfel von Paris beschlossenen Ziele zu erreichen. Auch die «Vollenweider Lectures» wollen einen kleinen Beitrag dazu leisten, indem sie das hochaktuelle Thema aus verschiedensten wissenschaftlichen Blickwinkeln beleuchten.

Das Themenjahr wird mit einem Film und zwei prominenten Experten am Abend des 28. August 2017 eröffnet.

Die Richard Vollenweider Lectures bringen Luzerner Gymnasiastinnen und Gymnasiasten, angehende Primar- und Sekundarlehrpersonen sowie interessierte Laien mit aktueller naturwissenschaftlicher und technischer Forschung in Kontakt. Die Lectures ehren dabei auch die grossen Leistungen des 2007 verstorbenen Luzerner Umweltwissenschaftlers Richard Vollenweider. Das Thema «Klimawandel» des vergangenen Schuljahres wird 2017/18 fortgeführt. Programmblatt

Alle Vorträge finden in der Aula der Kantonsschule Musegg Luzern, Museggstrasse 22, Luzern statt. Sie sind öffentlich und der Eintritt ist frei.


Dienstag, 21. November 2017, 12.15 bis 13.00 Uhr

Fantasien und Intuitionen in rationalen Denkprozessen?

Prof. Dr. Ulrich Gebhard

Fantasien und Intuitionen haben im Alltag, in der Kunst, in mussevollen oder auch kritischen Lebenssituationen eine ausgesprochen produktive Rolle. Die Kunst – Literatur, Theater, Malerei, Musik – zeichnet sich dadurch aus, dass sie die Wirklichkeit nicht nur wiedergibt, reproduziert, sondern transzendiert. Damit können tiefere und auch utopische Momente der Wirklichkeit erschlossen werden. Fantasien und Intuitionen sind dabei ein wesentlicher Faktor.
Spielt das, was in der Kunst so produktiv sein kann, auch bei rationalen Denk- und Lernprozessen eine Rolle? Letztlich geht es dabei um die These, dass Fantasien und Intuitionen nicht nur bei den ästhetischen und musischen Fächern von Bedeutung sind, sondern auch bei ganz anderen Fächern wie Chemie, Geografie, Biologie, Grammatik oder Politik. Die pädagogische Annahme ist, dass Lernprozesse dann erfolgreicher und sinnvoller sind, wenn der alltägliche, subjektivierende, intuitive Zugang zu den Phänomenen im Unterricht nicht nur geduldet, sondern zum Gegenstand ausdrücklicher Reflexion und des sozialen Austausches gemacht wird.

Dienstag, 5. Dezember 2017, 12.15 bis 13.00 Uhr

Wetternachhersage per Internet

Prof. em. Dr. Christian Pfister

Wetterextreme wollen seit jeher durch klimahistorische Rückblicke gedeutet werden. Möglich ist dies für die Schweiz über das Internetportal «Euro-Climhist» (Modul Schweiz), wo 160 000 Quellentexte von gefrorenen Seen, brennenden Wäldern, Jahren ohne Sommer und verheerenden Überschwemmungen berichten, auch von solchen aus dem Kanton Luzern und aus der Innerschweiz. Der Vortrag regt inhaltlich, der Workshop praktisch zum eigenen Recherchieren an.

Montag, 15. Januar 2018, 12.15 bis 13.00 Uhr

Migration bedingt durch Klimawandel

Dr. Jonas Jörin

Jonas Jörin stellt in seinem Vortrag die heutige Forschung hinsichtlich Migration und Klimawandel vor. Zudem geht er darauf ein, welche Migrationsflüsse zu erwarten sind, wie die betroffenen Zielgebiete damit umgehen bzw. welche Lösungsansätze vorgeschlagen werden und wie praktikabel diese sind.
Der Landwirtschaft kommt dabei zentrale Bedeutung zu, weil sie in den von Migration betroffenen Ländern jeweils den wichtigsten Wirtschaftssektor darstellt und der Auswanderungswille oft in Zusammenhang mit fehlenden Einkommensmöglichkeiten in den Ursprungsländern steht. Im Fokus stehen Gebiete der Subsahara und Asiens.

Donnerstag, 22. Februar 2018, 12.15 bis 13.00 Uhr

Datenmodellierung in der Klimaforschung

Dr. Jörg Franke

Vom einfachen Regressionsmodell bis zum komplexen Wettervorhersagemodell und von der letzten Eiszeit bis in die Zukunft.
Die Datenmodellierung ist ein wichtiger Bestandteil der Klimaforschung. Je nach Zeithorizont und Fragestellung kommen Modelle diversester Komplexität zum Einsatz. Etwa um aus der Dicke von Baumringen Rückschlüsse auf Temperatur und Feuchte während der Sommermonate zu ziehen, werden in der Paläoklimatologie einfache lineare Regressionsmodelle genutzt. Am anderen Ende des Spektrums nutzen Meteorologen räumlich und zeitlich hochaufgelöste Wettervorhersagemodelle, die riesige Datenmengen von Satelliten und vom globalen Messstationennetz für eine gute Vorhersage benötigen.
Der Vortrag soll einen Einblick in die grundsätzliche Funktionsweise der Klimamodellierung gewähren und aufzeigen, welchen Erkenntnisgewinn sie uns erlaubt bzw. wo zurzeit deren Grenzen liegen.

Donnerstag, 26. April 2018, 12.15 bis 13.00 Uhr

Kraftwerk Schweiz: Plädoyer für eine Energiewende mit Zukunft

Prof. Dr. Anton Gunzinger

Die Position der Schweiz ist punkto erneuerbarer Energie sehr komfortabel: Sie kann – und soll – 100 % des benötigten Stroms aus Wasser, Sonne, Wind und Biomasse gewinnen. Denn die Nutzung dieser Quellen ist auch volkswirtschaftlich höchst profitabel. Im Vortrag werden die Hintergründe erläutert und die nächsten notwendigen Schritte aufgezeigt.

Golden-Age-Wanderung