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Tag der Artenvielfalt 2016

Biodiversität in und um Schüpfheim

Der Tag der Artenvielfalt 2016 welcher in Schüpfheim am 11. bis 12. Juni 2016 durchgeführt wurde, war breit abgestützt. In der Trägerschaft und/oder im Organisationskomitee waren folgende Organisationen vertreten: WWF Luzern, Pro Natura Luzern, BirdLife Luzern, Schweizerische Vogelwarte, Entomologische Gesellschaft Luzern, Naturforschende Gesellschaft Luzern, UNESCO Biosphäre Entlebuch, sowie das Natur-Museum Luzern. Als zusätzliche Sponsoren traten auf: Clientis EB Entlebucher Bank, WWF Schweiz, die Abteilung Landwirtschaft und Wald des Bau- Umwelt- und Wirtchaftsdepartements des Kantons Luzern und der Verein «Freunde der Biosphäre Entlebuch».

Insgesamt 44 Fauna- und Floraexperten (für zusammen 14 Artengruppen) wiesen 919 Arten nach. Darunter sind auch Funde einiger Besonderheiten (z.B die Flechte Micrarea micorcocca und der Laufkäfer Amara gebleri). Mindestens 88 Arten sind Neufunde für das Untersuchungsgebiet, welches die ganze Gemeinde Schüpfheim und angrenzende Teile der Gemeinden Hasle und Entlebuch umfasste.

Der Tag der Artenvielfalt war ein Publikumserfolg. Trotz sehr ungünstigen Wetterbedingungen waren rund 400 Besucher zu verzeichnen. Sie besuchten die eigens erstellten Ausstellungen im Entlebucherhaus und/oder nahmen an den 15 durchgeführten Exkursionen teil. Als Stützpunkt für den Tag der Artenvielfalt diente das für diesen Zweck sehr geeignete Entlebucherhaus in Schüpfheim, wo auch er Schlussanlass stattfand. An diesem von Karin Portmann (SRF) moderierten Event stellten die Experten ihre interessantesten Funde vor.

Schlussbericht

Tag der Artenvielfalt 2016 Schlussbericht

Der Schlussbericht fasst die Veranstaltung zusammen und präsentiert die Resultate der folgenden Themenbereichen: Pilze, Flechten, Moose, Farn- und Blütenpflanzen, Schnecken, Spinnen, Libellen, Heuschrecken, Schmetterlinge, Käfer, Bienen, Wespen und Hummeln, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere. Eine ausführliche Artenliste komplettiert den Bericht.

PDF-Dokument zum Download

 

Die Spinnenspezialistin Anna Stäubli auf der Suche nach Acht-Beinern

Foto: Richard Portmann